BEHANDLUNGSABLAUF

 

Die Behandlung findet bei Ihnen Zuhause oder im Stall in gewohnter Umgebung statt. Ich nehme mir immer ausreichend Zeit für Sie und Ihr Tier. Die Behandlungsdauer kann von 30 min. bis zu 120 min. variieren und richtet sich nach Indikation, Therapie und Kooperationsbereitschaft des Tieres. Bei der Erstvorstellung sollten ca. 60-90 min. eingeplant werden.

Für die Behandlung ihres Tieres sollten wir einen Termin finden, an dem nicht all zu viel Trubel und Hektik herrscht, um Ablenkung zu vermeiden (Weidegang/Fütterungszeiten, etc.)

Einer jeden Behandlung geht vorab ein ausführliches Gespräch und eine Gangbildanalyse voraus. Danach folgt das Abtasten und Vorbereiten der gelenkumgebenden Strukturen.

 

Im Anschluss daran erfolgt eine Therapie mit ausgewählten und individuell auf ihr Tier abgestimmten Behandlungs-

methoden. Danach bespreche ich mit Ihnen die weiterführenden Behandlungsmöglichkeiten.

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HUND & KATZE VOR DER BEHANDLUNG

 

√   Hunde bitte vor der Behandlung kurz Gassi führen

√   Hunde & Katzen ca.1,5 Std. zuvor nicht füttern

√   Evtl. Leckerlies für die Behandlung bereithalten

   1-2 saubere Handtücher bereitlegen

   Impfpass mit der Chipnummer (falls vorhanden) am Behandlungstag vorlegen

√   Bitte reduzieren Sie den Aufenthalt in einem Raum auf 1 Person / Tier !!!

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PFERDE VOR DER BEHANDLUNG

 

√   Bitte Equidenpass am Behandlungstag vorlegen

   Das Pferd MUSS vor der Behandlung trocken, sauber/geputzt sein

 

√   Sorgen Sie bitte dafür, dass das Pferd zum Termin bereitsteht und nicht erst eingefangen werden muss.

   Evtl. Leckerlies für die Behandlung bereithalten

   Die Gangbildbeurteilung sollte idealerweise auf hartem Untergrund (Stallgasse/Parkplatz stattfinden

   Auf dem Reitplatz/Halle/Longierzirkel kann eine Beurteilung unter dem Reiter oder an der Longe stattfinden

√   Die Behandlung sollte in einer breiteren Stallgasse oder in einem Unterstand auf ebenem Boden stattfinden können

 

√   Wahlweise in einer Halle oder auf einem geschützten Platz. Witterung beachten! NICHT in der Box

 

√   Möglichst bitte 1 Person unmittelbar am Pferd

√   Das Pferd sollte möglichst vorher nicht gearbeitet werden

√   Zwischen einer physiotherapeutischen / osteopathischen Behandlung und Impfungen, Wurmkuren, Zahnbehandlungen oder größeren Eingriffen sollte nach Möglichkeit mindestens eine Woche liegen.

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NACH DER BEHANDLUNG - DIE FOLGENDEN TAGE

 

Bitte bedenken Sie, das Muskulatur und Gelenke, etc. nicht "auf Knopfdruck" funktionieren, sondern das die Strukturen, vor Allem, wenn eine Problematik bereits längere Zeit besteht, durchaus Zeit und ggf. eine Folgebehandlung benötigen. Auch nach einer erfolgreichen Behandlung KANN es durchaus zu einer Erstverschlimmerung für 1-2 Tage kommen.

 

Vielleicht haben Sie bereits ebenfalls eine Physio-/Osteo- Behandlung erhalten und am Tag danach fühlten Sie sich wie gerädert? Genauso geht es Ihrem Tier! Es KÖNNTE sich das Gangbild verschlechtern, oder ihr Tier hat evtl. "Muskelkater". Spätestens am 2.-3. Tag, nach der Behandlung, sollte sich eine deutliche Verbesserung zeigen.

Nach der Behandlung sollte das Pferd 10-15 min. Schritt geführt werden (je nach Therapie natürlich). Der Hund kann (je nach Therapie und Alter) bis zu 30 min. "Gassi" gehen, ruhiges Tempo. Je nach Behandlungsumfang ist also moderate Bewegung (ohne Reiten, keine Turniere, kein Agility, etc.) für die nächsten 2 -3 Tage angesagt. Z.B., Schritt laufen, leichte Longenarbeit, keine zu enge Wendungen absolvieren oder an Dressur- oder Springtraining teilnehmen. Kontrollierter Ausgang auf dem Paddock ist erlaubt (je nach Behandlung, ausser tierärztlich angeordnet)! Rumtollen auf der Weide oder Wiese mit Gefährten sollte jedoch vermieden werden.).

Geben Sie Ihrem Tier bitte Zeit und legen nicht direkt am nächsten Tag wieder mit dem gewohnten Trainingspensum los! Bei mehreren "Baustellen" oder länger bestehenden Problemen ist eine NACHBEHANDLUNG unerlässlich.

 

Folge-/Nachbehandlungen

Auch wenn ein Tier gut mitarbeitet, ist die Therapie selten nach einer Behandlung abgeschlossen. Viele Besitzer hoffen, dass einige wenige Handgriffe ausreichen und Alles wieder im Lot ist. Das ist allerdings eher selten der Fall. Meist bedarf es mehrerer Sitzungen, da sich ein Problem, durch unterschiedliche Faktoren, bereits manifestiert hat. Gerade hier ist ein Zusammenspiel von Therapeut, Halter, Trainer, Hufschmied, Sattler, Tierarzt etc., gefragt. Ich biete Nachbehandlungen, innerhalb von spätestens vier Wochen, nach einer Erstbehandlung an.

 

Meine Therapien sind Unterstützende Maßnahmen. Ein Heilversprechen wird nicht gegeben. Alles Weitere bedarf der Rücksprache mit Ihrem behandelnden Tierarzt, in der Reha- oder Rekonvaleszenz Phase, sowie Post-OP. Tierärztliche Anweisungen haben Priorität!

"WER RASTET DER ROSTET!"

Nach einer Behandlung sollte sich das Tier und die behandelten und umliegenden Strukturen langsam an den wiedergewonnenen Bewegungsumfang gewöhnen und das gesamte System "durchgespült" werden. Durchblutung, Lymphabfluss, Gelenkflüssigkeit, Kreislauf, Faszien, etc. werden angeregt, Sauerstoff in der Muskulatur, Alles kann besser verarbeitet werden ... 

 

Nicht zuletzt und sehr wichtig: Wenn ihr Tier zuvor Schmerzen hatte, benötigt es eine Weile damit das "Schmerzgedächtnis" gelöscht wird und Schonhaltungen z.B. aufgegeben werden.

Ich freue mich nach der Behandlung über ein Feedback von Ihnen und stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Seite.